Mittwoch, 17. März 2010
Arbeiter beim Moulid
Nicht alle hatten Zeit und Muße das fröhliche Fest als Besucher zu genießen. Manche mussten arbeiten. Manche konnten auch beides verbinden. Und einige kamen ganz ungeplant zu ihrem Einsatz.
Moulidfest 2010
Einmal im Jahr ist normalerweise der Platz rund um die Sayeda Zeinab Moschee bzw. Hussein Moschee voll mit Zelten und Ständen. Aus ganz Ägypten kommen tausende Leute, um das mehrwöchige Fest zu Ehren des Geburtstags von Sayeda Zeinab - der Enkelin des Propheten Mohammeds – zu feiern. Und das, obwohl Heiligenverehrung und Geburtstage im „offiziellen“ Islam keinen besonderen Stellenwert besitzen.
2009 wurden die Zelte wegen der Schweingrippe vom Governor von Kairo Abdel-Azim Wazir verbannt.
Ein Höhepunkt des Festes ist die Prozession zur Moschee. Schon Stunden vorher sind die besten Zuschauerplätze besetzt. In kurzen Abständen nähern sich die verschiedenen Gruppierungen tanzend und singend der Moschee.
Das Fest ist übrigens eine der wenigen Möglichkeiten, Frauen und Männer gemeinsam in der Öffentlichkeit feiern zu sehen.
Spaziergang durch das islamische Kairo (Teil 1)
Das „alte“ bzw. das islamische Kairo kann mit Hilfe von vier ganz guten Karten der Society for the Preservation of the architectural Resources of Egypt erwandert werden. Man bekommt sie in einigen Bookshops in Downtown z. B. bei Lehnert & Landrock in der Sharia Sherif 44. Die Karten in den deutschen Reiseführern sind zu ungenau. Google Maps liefert auch ganz gute Ergebnisse, allerdings sind nur wenige Hauptstraßen für uns lesbar benannt, die meisten Strassen sind in arabischen Buchstaben gehalten.Im Großen und Ganzen handelt es sich um ein Gebiet, dass sich in einem Radius von ca. vier Kilometern rund um die Al Azhar Moschee ausbreitet. Die folgen Bilder stammen alle aus dem südlichen Bereich zwischen der Al Azhar und der Zitadelle.Übrigens: In Berlin leben auf ca. 900 km² 3,5 Millionen Menschen. Das Kerngebiet von Kairo umfasst nicht mal 214 km² mit geschätzten 8 Millionen Menschen.
































Sonntag, 14. März 2010
Preisrätsel 2010 (Teil 1)
Die Gewinner des Preisrätsels 2008 (siehe Januar 2008) haben ihre Preise erhalten. Auch diesmal werden wir wieder schöne Mitbringsel dabei haben. So stellen z. B. die Beduininnen vom Fan Sina Projekt wunderschöne kleine Täschchen her.
Also: Wer uns die interessanteste Übersetzung des lateinischen Spruches von Horaz (siehe Blogeintrag "Rückblick") zumailt, kann sich über eine Tasche von Fan Sina freuen.
Wer Lust hat und mitmachen will, sendet seine E-Mail bitte an die bekannte Mailadresse.
Also: Wer uns die interessanteste Übersetzung des lateinischen Spruches von Horaz (siehe Blogeintrag "Rückblick") zumailt, kann sich über eine Tasche von Fan Sina freuen.
Wer Lust hat und mitmachen will, sendet seine E-Mail bitte an die bekannte Mailadresse.
Rückblick
Wir knüpfen zunächst wieder an, wo wir 2008 so abrupt aufgehört haben.
Nach ein paar Tagen Erholung und Arbeit in Basata fuhr Klaus dann nach Kairo.
Das Taxi hatte schon mindestens 30 Jahre auf dem Buckel…
und so wurden wir öfters wagemutig überholt…


Kairo war im Ausnahmezustand. Ägypten hatte wieder einmal den African Cup im Fußball gewonnen und der größte Verkehrsknotenpunkt der Midan Tahrir wurde zum Feiern zur Partymeile umfunktioniert.

Zurück in Basata blieb nicht mehr viel Zeit, bevor es zum zweiten Mal nach Kairo ging. Diesmal nahmen wir eine andere Route mit einem Zwischenstop im Kloster St. Kathrine am Fuß des Mount Sinai (Berg Moses/Gebel Musa).

Die Association for Protection of Environement (APE) liegt im Kairoer Stadtteil Mokkatam. Viele Menschen leben hier von der Abfallverwertung. Die Anfahrt zur APE ist nicht einfach.


Die Organisation bietet koptischen Mädchen und Frauen Erwerbsmöglichkeiten. Aus Altpapier wird Papier geschöpft und u. a. zu Karten verarbeitet, die über Kairoer Hotels vertrieben werden.
Außerdem werden unterschiedliche Textilien hergestellt.



2008 verbrachten wir acht wunderbare Wochen im arabischen Raum, Wunder wie der Sternenhimmel am Sinai und die Altstadt von Aleppo und Wunder wie die freundlichen Syrer, die immer ein Lächeln für uns Fremde hatten.
Die „Odyssee 2008“ war viel zu schnell vorbei.
Caelum, non animum mutant, qui trans mare recurrunt.
Nach ein paar Tagen Erholung und Arbeit in Basata fuhr Klaus dann nach Kairo.
Das Taxi hatte schon mindestens 30 Jahre auf dem Buckel…
und so wurden wir öfters wagemutig überholt…

Kairo war im Ausnahmezustand. Ägypten hatte wieder einmal den African Cup im Fußball gewonnen und der größte Verkehrsknotenpunkt der Midan Tahrir wurde zum Feiern zur Partymeile umfunktioniert.

Zurück in Basata blieb nicht mehr viel Zeit, bevor es zum zweiten Mal nach Kairo ging. Diesmal nahmen wir eine andere Route mit einem Zwischenstop im Kloster St. Kathrine am Fuß des Mount Sinai (Berg Moses/Gebel Musa).

Die Association for Protection of Environement (APE) liegt im Kairoer Stadtteil Mokkatam. Viele Menschen leben hier von der Abfallverwertung. Die Anfahrt zur APE ist nicht einfach.

Die Organisation bietet koptischen Mädchen und Frauen Erwerbsmöglichkeiten. Aus Altpapier wird Papier geschöpft und u. a. zu Karten verarbeitet, die über Kairoer Hotels vertrieben werden.
Außerdem werden unterschiedliche Textilien hergestellt.


2008 verbrachten wir acht wunderbare Wochen im arabischen Raum, Wunder wie der Sternenhimmel am Sinai und die Altstadt von Aleppo und Wunder wie die freundlichen Syrer, die immer ein Lächeln für uns Fremde hatten.
Die „Odyssee 2008“ war viel zu schnell vorbei.
Caelum, non animum mutant, qui trans mare recurrunt.
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